von Torsten Schwanke
Marianisches Hochfest am 23. November
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Eingangsantiphon:
Gepriesen seist du, heilige Maria, weiseste der Jungfrauen:
Das Wort der Wahrheit wurde in deinen Armen geborgen;
gepriesen seist du, klügste der Jungfrauen:
Du hast das Bessere erwählt.
Kollekte:
Allheiliger Vater, ewiger Gott,
in deiner Güte
hast du deiner Weisheit
im Schoß der seligen Jungfrau Maria
einen königlichen Thron bereitet;
tauche deine Kirche
in den Glanz deines lebenspendenden Wortes,
damit sie, auf ihrem Pilgerweg
im Licht deiner Wahrheit voranschreitend,
zu vollkommener Erkenntnis deiner Liebe gelangt.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes
lebt und herrscht, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gott der Weisheit,
nach dem Verlust unserer Freundschaft
durch die Sünde
uns wieder zu dir zurückzuführen,
hast du die selige Jungfrau Maria
zum Sitz deiner Weisheit erwählt.
Gewähre uns durch ihre Fürsprache,
dass wir nicht die Weisheit der Stolzen suchen,
sondern in Demut deine geoffenbarte Weisheit bewahren.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes
lebt und herrscht, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
ERSTE LESUNG
Spr. 8,22-31
Maria, Sitz der Weisheit.
Lesung aus dem Buch der Sprüche.
Die Weisheit spricht:
„Der HERR hat mich gezeugt,
die Erstgeborene seiner Wege,
die Vorläuferin seiner Wunder von alters her;
von alters her wurde ich ausgegossen,
im Ersten, ehe die Erde war.
Als es noch keine Tiefen gab, wurde ich geboren,
als es noch keine Quellen und kein Wasser gab;
ehe die Berge standen, ehe die Hügel waren,
wurde ich geboren;
als noch die Erde und die Felder nicht gemacht waren,
noch die ersten Schollen der Welt.
Als der HERR den Himmel gründete, war ich da,
als er das Gewölbe über der Tiefe abzeichnete;
als der HERR den Himmel oben festigte,
als er die Grundmauern der Erde gründete;
Als der HERR dem Meer seine Grenze setzte,
damit die Wasser sein Gebot nicht überschritten,
da war ich beim HERRN wie sein Lieblingskind
und Tag für Tag seine Wonne,
spielte vor ihm und auf seiner Erde;
und ich hatte Gefallen an den Menschensöhnen.“
Wort des HERRN.
Sir 25,1–4.18–21.
Maria, Sitz der Weisheit.
Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.
Israel singt ihr eigenes Lob,
vor ihrem Volk verkündet sie ihre Herrlichkeit.
In der Versammlung des Höchsten öffnet sie ihren Mund,
vor seinen Heerscharen bezeugt sie ihren Wert:
„Aus dem Mund des Höchsten ging ich hervor
und bedeckte die Erde wie Nebel.
In den höchsten Himmeln wohnte ich,
mein Thron war auf einer Wolkensäule.
Da gab mir der Schöpfer aller Dinge seinen Auftrag,
und mein Schöpfer, der mich formte,
erwählte den Ort für mein Zelt
und sprach: In Jakob sollst du wohnen,
in Israel sollst du dein Erbe finden.
Vor aller Zeit, im Anfang, schuf mich Gott,
und durch alle Zeiten werde ich nicht aufhören zu sein.
Im heiligen Zelt diente ich vor ihm,
und in Zion gründete ich meine Wohnung.
So hat Gott mir in der auserwählten Stadt Ruhe gegeben,
in Jerusalem ist mein Herrschaftsgebiet.
Ich habe Wurzeln geschlagen unter dem glorreichen Volk,
im Anteil des Herrn, seinem Erbe.“
„Kommt zu mir, alle, die ihr nach mir dürstet,
und sättigt euch mit meinen Früchten!
Ihr werdet mich als süßer als Honig
und besser als Honigseim in Erinnerung behalten.
Wer von mir isst, wird immer hungrig bleiben,
wer von mir trinkt, wird immer dürsten;
wer mir gehorcht, wird nicht zuschanden werden,
wer mir dient, wird niemals scheitern.“
Wort des HERRN.
Antwortpsalm
Ps 147,12-13.14-15.19-20
Das Wort ward Fleisch und zeltete unter uns.
Preise den Herrn, Jerusalem!
Zion, lobe deinen Gott!
Er hat die Riegel deiner Tore verstärkt
und deine Kinder in dir gesegnet!
Das Wort ward Fleisch und zeltete unter uns.
Er brachte Frieden in eure Grenzen
und erfüllte euch mit bestem Weizen.
Der Herr sendet einen Befehl zur Erde;
sein Wort eilt schnell!
Das Wort ward Fleisch und zeltete unter uns.
Der Herr verkündete auch Jakob sein Wort,
Israel seine Gebote und Gesetze.
Anderen Völkern hat Gott dies nicht getan;
sie kennen solche Gesetze nicht.
Das Wort ward Fleisch und zeltete unter uns.
LESUNG ZUM EVANGELIUM
Halleluja, Halleluja.
O glückliche Jungfrau, du hast den Herrn geboren;
o gesegneter Sitz der Weisheit,
du bewahre in unseren Herzen
den Geist deines Sohnes Jesus Christus.
Halleluja, Halleluja.
EVANGELIUM
Mt 2,1-12
Als sie das Haus betraten, sahen sie das Kind
mit Maria, seiner Mutter.
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Als Jesus in Bethlehem in Judäa
zur Zeit des Königs Herodes geboren war,
kamen Weise aus dem Osten
nach Jerusalem und fragten:
„Wo ist der neugeborene König der Juden?
Wir haben seinen Stern aufgehen sehen
und sind gekommen, um ihn anzubeten.“
Als König Herodes dies hörte,
erschrak er sehr,
und ganz Jerusalem mit ihm.
Er versammelte alle Hohepriester
und Schriftgelehrten des Volkes
und fragte sie, wo der Messias geboren werden sollte.
Sie antworteten ihm: „In Bethlehem in Judäa,
denn so steht es geschrieben durch den Propheten:
Und du, Bethlehem im Lande Juda,
bist keineswegs die unbedeutendste
unter den Städten Judas;
denn aus dir soll der Herrscher hervorgehen,
der mein Volk Israel weiden wird.“
Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich
und erkundigte sich nach der Zeit,
als der Stern erschienen war.
Er schickte sie nach Bethlehem und sagte:
„Geht hin und forscht sorgfältig nach dem Kind.“
Wenn ihr ihn gefunden habt, sagt mir Bescheid,
damit auch ich hingehen und ihn verehren kann.“
Nach ihrer Audienz beim König
machten sich die Weisen auf den Weg.
Und siehe, der Stern,
den sie im Aufgang gesehen hatten,
ging ihnen voraus,
bis er über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war.
Sie freuten sich sehr, den Stern zu sehen,
und als sie das Haus betraten,
sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter.
Die Weisen warfen sich nieder und huldigten.
Dann öffneten sie ihre Schätze
und brachten ihm Gold, Weihrauch
und Myrrhe als Gaben dar.
Und da sie im Traum gewarnt worden waren,
nicht zu Herodes zurückzukehren,
zogen die Weisen auf einem anderen Weg
in ihr Land zurück.
Lk 2,15b-19
Maria bewahrte all diese Worte
und bewegte sie in ihrem Herzen.
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas:
Die Hirten sagten zueinander:
„Lasst uns nach Bethlehem gehen
und sehen, was da geschehen ist,
was der Herr uns kundgetan hat.“
Da eilten sie hin und fanden
Maria und Josef und das Kind in der Krippe.
Als sie das sahen,
erzählten sie,
was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Alle, die es hörten, staunten über das,
was ihnen die Hirten berichtet hatten.
Maria aber bewahrte all diese Worte
und dachte darüber nach.
Lk 10,38–42:
Maria wählte das Bessere.
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Jesus kam in ein Dorf,
wo ihn eine Frau namens Martha empfing.
Sie hatte eine Schwester namens Maria,
die sich zu Jesu Füßen setzte und ihm zuhörte.
Martha, die mit vielen Diensten belastet war,
kam zu Jesus und sagte:
„Herr, kümmert es dich nicht,
dass meine Schwester mich allein
mit dem Dienen zurückgelassen hat?
Sag ihr, sie soll mir helfen!“
Der Herr antwortete Martha:
„Martha, Martha,
du machst dir Sorgen und bist um so vieles besorgt.
Nur eines ist nötig.
Maria hat das Bessere erwählt,
und es wird ihr nicht genommen werden.“
PREDIGT
Maria Gottesmutter und Sitz der Weisheit
"Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn.
Meine Seele soll jubeln über meinen Gott.
Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils,
er hüllt mich in den Mantel der Rettung
und schmückt mich köstlich wie eine Braut."
Welches Bild haben Sie von Maria? Ist sie für Sie der „Spiegel der Gerechtigkeit“, oder der „starke Turm Davids“ oder die „Bundeslade Gottes“? Oder vielleicht eher die „reine Magd“, die „Mutter der Kirche“, die „Königin der Engel“?
In der Geschichte veränderten sich immer wieder auch die Bilder, und so verbindet heute jede und jeder von uns wahrscheinlich ein ganz persönliches Bild mit Maria.
Ich möchte mit Ihnen heute ein Bild betrachten: Das Bild, das ich Ihnen mitgebracht habe, stammt aus der Bischofskapelle des Gurker Domes, daher ist es ein vertrautes und gleichzeitig herausforderndes Bild.
Maria ist auf dieser Darstellung aus dem 13. Jahrhundert als Sitz der Weisheit abgebildet, auf dem Thron Salomos. Die Weisheit von König Salomo ist sprichwörtlich, er bittet Gott um ein hörendes Herz, nicht um großen Reichtum oder Besitz. Der Heilige Bernhard von Clairvaux hat Maria mit dem Königsthron Salomos in Verbindung gebracht. So ist eine der Anrufungen, die ich am Beginn zitiert habe, in der Lauretanischen Litanei Maria als „Sitz der Weisheit“. Oberhalb von Maria sehen wir 7 Tauben, die für die Gaben des Heiligen Geistes stehen. Links und rechts von Maria sehen wir Tugenden dargestellt, zwei davon gekrönt: die Reinheit und die Liebe. Die Krone und die Tatsache, dass Maria auf dem Thron sitzt, werden als königliche Attribute gedeutet. Die zwei Löwen, die zu Füßen Marias sitzen, stehen für Johannes den Täufer und den Erzengel Gabriel, die für den Übergang zum Neuen Testament stehen. Umgeben ist Maria noch von Propheten und Aposteln.
Gegenüber ist in der Bischofskapelle die Verklärung Jesu am Berg Tabor dargestellt. So scheint das Licht des Verklärten auf die Mutter Gottes. Auch sie hat ein hörendes Herz bewiesen, sie hörte auf den Willen Gottes und sagte Ja.
„Siehe, der Thron eines großen Königs und eines Lammes leuchtet.“
Diese Inschrift ist ganz unten zu sehen und weist bereits auf die Königsherrschaft Gottes hin, aber auch auf das Leiden Jesu, das ihm bevorsteht. Aus dieser mittelalterlichen Bildsprache ist uns heute nicht mehr vieles vertraut. Mich spricht sie an, weil Maria eingebunden in die Heilsgeschichte erscheint. Mit welcher Zärtlichkeit und gleichzeitig stolz sie das Jesuskind hält, finde ich berührend. Zugleich fordert diese Darstellung mich heraus, meine eigenen Marienbilder zu hinterfragen, sie von allem Kitsch zu befreien und ernst zu nehmen, dass sie vorbehaltlos Ja zu Gott gesagt, der mit ihr den Teufelskreis der Sünde durchbrochen hat. Auch wir sind durch die Taufe in diese Befreiung mit hineingenommen. Nutzen wir den heutigen Feiertag, um dankbar und froh darüber zu sein, leben wir als erlöste Menschen und gehen dem Herrn entgegen! Amen.
GEBET
(Buch der Weisheit 9, 1-19)
Ich betete um den Geist der Weisheit,
und Weisheit ward mir gegeben.
Gott meiner Väter und Herr des Erbarmens,
der du alle Dinge durch dein Wort geschaffen
und den Menschen durch deine Weisheit bereitet hast,
damit er herrschen soll über die Geschöpfe,
die von dir gemacht wurden,
und die Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit regieren
und mit aufrichtigem Herzen Gericht halten soll:
Gib mir die Weisheit,
die bei dir auf deinem Thron sitzt,
und verwirf mich nicht aus der Schar deiner Kinder.
Denn ich bin dein Knecht
und der Sohn deiner Magd,
ein schwacher Mensch,
der nur ein kurzes Leben hat
und dem es an Einsicht fehlt für Recht und Gesetz.
Denn selbst wenn einer unter den Menschenkindern
vollkommen wäre, so wird er doch nichts gelten,
wenn ihm die Weisheit fehlt, die von dir kommt.
Du hast mich erwählt zum König über dein Volk
und zum Richter über deine Söhne und Töchter;
du gebotest mir, einen Tempel zu bauen
auf deinem heiligen Berge
und in der Stadt, in der du wohnst,
einen Altar, ein Abbild des heiligen Zeltes,
das du schon von Anfang an bereitet hast.
Und bei dir ist die Weisheit,
die deine Werke kennt
und die dabei war, als du die Welt schufst,
und die weiß, was dir wohlgefällig ist
und was recht ist nach deinen Geboten.
Schick sie herab von deinem heiligen Himmel,
und sende sie von dem Thron deiner Herrlichkeit,
damit sie mir tätig zur Seite stehe,
sodass ich erkenne, was dir wohlgefällt;
denn sie weiß und versteht alles
und wird mich mit Besonnenheit leiten
bei meinen Werken
und mich behüten in ihrer Herrlichkeit.
Dann werden meine Werke angenehm sein,
und ich werde dein Volk gerecht richten
und des Thrones meines Vaters würdig sein.
Denn welcher Mensch erkennt den Ratschluss Gottes?
Oder wer kann ergründen, was der Herr will?
Denn die Gedanken der sterblichen Menschen
sind armselig und unsre Vorsätze hinfällig.
Denn der vergängliche Leib beschwert die Seele,
und die irdische Hütte drückt
den viel überlegenden Geist nieder.
Wir erfassen kaum, was auf Erden ist,
und begreifen nur schwer, was wir in Händen haben.
Was aber im Himmel ist, wer hat es erforscht?
Und wer hat deinen Ratschluss erkannt?
Es sei denn, du hast Weisheit gegeben
und deinen Heiligen Geist aus der Höhe gesandt.
Und so wurden die Erdenbewohner
auf den rechten Weg gebracht
und die Menschen in dem unterwiesen, was dir gefällt,
und durch die Weisheit gerettet!
GEBET ÜBER DIE GABEN
Herr, heilige diese Gaben,
die wir dir darbringen,
und bereite durch die Fürsprache
der Jungfrau Maria in ihrer Herrlichkeit
in unseren Herzen
eine würdige Wohnung für deine Weisheit.
Durch Christus, unseren Herrn.
Maria, Sitz der Weisheit.
Die Weisheit hat sich ein Haus
im keuschen Schoß Marias gebaut.
Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geiste.
Erhebt eure Herzen.
Wir erheben sie zum Herrn.
Lasset uns danken dem Herrn, unserem Gott.
Es ist recht und billig,
wahrlich recht und billig,
unsere Pflicht und unser Heil,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger und ewiger Gott,
durch Christus, unseren Herrn,
immer und überall zu danken.
Denn in deiner unendlichen Güte hast du,
als die Zeit erfüllt war,
durch die selige Jungfrau Maria
das Geheimnis unserer Versöhnung vollbracht,
das vor aller Zeit geplant war.
Die Weisheit hat sich ein Haus
im keuschen Schoß der Jungfrau Maria gebaut,
der Schöpfer der Zeit
ist in diese Welt der Zeit geboren worden,
damit er als der neue Adam
das alte Erbe der Sünde aufhebe
und uns in seinem strahlenden Bild erneuere.
Mit allen Heiligen und Engeln
loben wir dich in Ewigkeit:
Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott der Heerscharen.
Himmel und Erde sind voll deiner Herrlichkeit.
Hosanna in der Höhe!
Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Hosanna in der Höhe!
Kommunion-Antiphon
Sprüche 9,5.6b
Kommt, esst mein Brot, trinkt den Wein,
den ich für euch bereitet habe;
wandelt auf dem Weg der Weisheit!
Gebet nach der Kommunion
Herr, unser Gott,
gieße durch dieses heilige Opfer
das Licht der Weisheit in unsere Herzen,
das das Herz der Jungfrau Maria
so wundervoll erfüllte,
damit wir dich in Wahrheit erkennen
und dich treu lieben.
Durch Christus, unseren Herrn.
FEIERLICHER SEGEN
Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geiste.
Neigt euch zum Segen nieder.
Im Jahreskreis schenke euch
der Vater aller Barmherzigkeit,
durch die Liebe, mit der er
die Mutter seines Sohnes liebte,
Gesundheit an Leib und Seele. Amen.
Jesus Christus, die gebenedeite Frucht
des Schoßes Mariens,
schmücke euch mit Tugenden,
die euch ihm wohlgefälliger machen. Amen.
Der Heilige Geist, dessen Macht
die Jungfrau Maria überschattete,
schenke euch Gelassenheit und Frieden,
damit ihr in der Gemeinschaft der Kirche
eins seid im Herzen und im Geist. Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
komme auf euch herab
und bleibe bei euch in Ewigkeit. Amen.
Gott, der durch die Geburt
der Jungfrau Maria
in seiner großen Güte
das Menschengeschlecht erlösen wollte,
schenke euch seinen Segen. Amen.
Ihr wisst immer und überall ihren Schutz,
durch den ihr würdig befunden wurdet,
den Urheber des Lebens zu empfangen. Amen.
Ihr, die ihr euch andächtig versammelt habt,
um dieses Gedenken an die Gottesmutter zu feiern,
empfangt die Gaben geistlicher Freude
und himmlischer Belohnungen. Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
komme auf euch herab
und bleibe bei euch in Ewigkeit. Amen.
Der Vater der Barmherzigkeit segne euch
durch die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria,
durch die er den Sündenfall
unserer ersten Eltern wiedergutgemacht hat. Amen.
Jesus Christus, der im Schoß
der seligen Jungfrau
unser Bruder und unser Erlöser wurde,
befreie eure Herzen von jeder Spur der Sünde. Amen.
Der Heilige Geist stärke in euch die Gnade
des wahren katholischen Glaubens
und der Hoffnung auf den Himmel,
damit ihr den Wegen des Evangeliums folgt
und so euer ewiges Zuhause erreicht. Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
komme auf euch herab
und bleibe bei euch in Ewigkeit. Amen.
Geht hinaus, ihr seid gesendet!
Dank sei Gott.