ZAYNAB-BIBEL: DAS BUCH RUTH

Hier ist das erste Kapitel des Buches Ruth, ganz leicht und verständlich aufgeschrieben, genau richtig für eine Zehnjährige!


Kapitel 1: Eine traurige Reise und ein neuer Anfang


1. Eine schwere Zeit


Vor sehr, sehr langer Zeit gab es einmal eine Hungersnot in Israel. Das bedeutet: Es gab nicht genug zu essen, weil die Ernte auf den Feldern schlecht war. Da beschloss ein Mann namens Elimelech aus der Stadt Bethlehem, mit seiner Frau Noomi und seinen beiden Söhnen (Mahlon und Kiljon) wegzuziehen. Sie wanderten in ein anderes Land namens Moab, um dort zu leben und satt zu werden.


2. Schicksalsschläge in der Fremde


Erst schien alles gut zu gehen, aber dann passierten ganz traurige Dinge: Elimelech, der Vater, starb. Noomi blieb ganz allein mit ihren zwei Söhnen zurück. Die Söhne heirateten später zwei Frauen aus Moab, die Orpa und Ruth hießen. Doch nach etwa zehn Jahren passierte das nächste Unglück: Auch die beiden Söhne, Mahlon und Kiljon, starben. Nun war Noomi völlig allein mit ihren beiden ausländischen Schwiegertöchtern in einem fremden Land.


3. Der Entschluss zur Rückkehr


Noomi hörte schließlich die Nachricht, dass es in ihrer alten Heimat Bethlehem in Israel wieder genug zu essen gab. Da beschloss sie, dorthin zurückzukehren. Orpa und Ruth, ihre Schwiegertöchter, packten ihre Sachen und begleiteten sie ein Stück des Weges.


4. Abschied nehmen – oder doch nicht?


Unterwegs sagte die liebe Noomi zu den beiden jungen Frauen: „Kehrt lieber um! Geht zurück in eure Heimat zu euren Familien. Ihr wart so gut zu meinen Söhnen und zu mir, aber hier in Israel erwartet euch kein leichtes Leben mehr.“ Da weinten alle drei bitterlich. Orpa küsste ihre Schwiegermutter zum Abschied und ging schweren Herzens zurück zu ihrem Volk.


5. Ruths großer Treueschwur


Aber Ruth blieb bei Noomi stehen. Noomi versuchte es noch einmal und sagte: „Schau, Orpa ist zu ihrem Volk und ihren Göttern zurückgegangen. Geh du doch auch mit ihr!“

Doch Ruth sprach einen wunderschönen Satz, den man bis heute nicht vergisst:


„Dränge mich nicht, dich zu verlassen! Wohin du gehst, da gehe ich auch hin; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!“


6. Ankunft in Bethlehem


Als Noomi sah, dass Ruth sich überhaupt nicht umstimmen ließ, gab sie auf und nahm sie mit. Zusammen wanderten die beiden Frauen weiter, bis sie schließlich in Bethlehem ankamen.


7. Ein neues Gesicht im Dorf


Als die Leute in Bethlehem Noomi wiedersah-hen, staunten sie sehr und riefen: „Ist das nicht Noomi?“ Doch Noomi war ganz traurig geworden und sagte zu ihnen: „Nennt mich nicht mehr Noomi (das bedeutet ‚Die Glückliche‘), nennt mich lieber Mara (das bedeutet ‚Die Bittere‘), denn der allmächtige Gott hat mein Leben sehr schwer gemacht. Ich ging mit einer reichen Familie fort, und der Herr hat mich mit leeren Händen zurückgebracht.“


So kam Noomi mit Ruth, der jungen Frau aus Moab, nach Bethlehem. Und sie kamen genau zu der Zeit an, als die Gerstenernte begann – dem ersten großen Erntetag im Frühling.




Möchtest du, dass ich dir im gleichen leichten Stil auch das zweite Kapitel von Ruth aufschreibe?


Hier ist das zweite Kapitel des Buches Ruth, ebenfalls ganz leicht und verständlich für dich aufgeschrieben!


Kapitel 2: Auf dem großen Erntefeld


1. Eine tolle Idee


Noomi und Ruth hatten keinen Mann mehr, der für sie Geld verdienen oder Essen kaufen konnte. Sie waren arm. Da hatte Ruth eine Idee: „Lass mich auf die Felder gehen und die Ähren aufsammeln, die die Erntearbeiter auf dem Boden liegen gelassen haben. Vielleicht erlaubt es mir ein freundlicher Bauer.“ Noomi antwortete ihr: „Mach das, meine Tochter!“


2. Auf Boas’ Feld


So ging Ruth auf ein großes Getreidefeld. Ohne es zu wissen, ging sie genau auf das Feld eines Mannes namens Boas. Boas war ein reicher und sehr netter Mann, der sogar mit der Familie von Noomis verstorbenem Mann verwandt war.


3. Boas bemerkt Ruth


Kurz darauf kam Boas selbst auf das Feld, um nach seinen Arbeitern zu sehen. Er fragte den Aufseher der Arbeiter: „Wer ist denn die junge Frau da drüben?“ Der Aufseher antwortete: „Das ist die Moabiterin, die mit Noomi aus dem Land Moab zurückgekommen ist. Sie hat höflich gefragt, ob sie die liegen gebliebenen Ähren aufsammeln darf, und arbeitet schon den ganzen Morgen ohne Pause.“


4. Ein großes Herz für Ruth


Da ging Boas direkt zu Ruth und sagte etwas sehr Ermutigendes zu ihr: „Hör gut zu, meine Tochter: Geh auf kein anderes Feld mehr. Bleib hier bei meinen Arbeiterinnen. Ich habe den Männern verboten, dir etwas zuleide zu tun. Und wenn du Durst hast, geh zu den Krügen und trinke von dem Wasser, das die Männer geschöpft haben.“

Ruth verbeugte sich tief zur Erde und fragte dankbar: „Warum bist du so freundlich zu mir? Ich bin doch nur eine Fremde!“


5. Boas’ Lob und Unterstützung


Boas antwortete: „Ich habe gehört, wie viel Gutes du für deine Schwiegermutter Noomi getan hast, seit dein Mann gestorben ist. Der Herr im Himmel soll dir das belohnen!“

Als es Zeit zum Mittagessen war, rief Boas zu Ruth: „Komm her, iss ein Stück Brot und tauch es in den Essig!“ Ruth setzte sich zu den Arbeitern, und Boas gab ihr sogar selbst so viel geröstetes Korn, dass sie satt wurde und noch etwas für später übrig behielt.


6. Heimliche Hilfe


Als Ruth wieder aufstand, um weiterzusammeln, gab Boas seinen Arbeitern einen geheimen Befehl: „Lasst sie ruhig auch zwischen den Getreidebündeln sammeln und tut ihr bloß nichts ab. Zieht sogar absichtlich ein paar Ähren aus den Bündeln und lasst sie fallen, damit sie sie aufheben kann!“


7. Der reiche Lohn für den Tag


So sammelte Ruth fleißig auf dem Feld, bis es Abend wurde. Als sie das Korn ausklopfte, staunte sie nicht schlecht: Es war ein ganz großer Sack voll Mehl bzw. Getreide – ungefähr ein Epha (das war eine riesige Menge für einen einzigen Tag)!


8. Wiedersehen mit Noomi


Glücklich trug Ruth das schwere Korn in die Stadt zu ihrer Schwiegermutter Noomi. Sie packte auch den Rest von ihrem Mittagessen aus und gab ihn Noomi.

Noomi fragte ganz erstaunt: „Wo hast du heute bloß gesammelt? Bei wem hast du gearbeitet? Gesegnet sei der Mann, der so nett zu dir war!“

Da erzählte Ruth ihr alles und verriet auch den Namen des Mannes: „Der Mann, auf dessen Feld ich gearbeitet habe, heißt Boas.“


9. Hoffnung keimt auf


Da freute sich Noomi riesig und rief: „Gesegnet sei er vom Herrn! Boas ist nämlich ein naher Verwandter von uns, er gehört zu unserer Familie und beschützt uns.“

Noomi riet Ruth: „Das ist wunderbar, mein Kind. Bleib am besten den ganzen Sommer über nur auf seinen Feldern bei seinen Arbeiterinnen, da bist du sicher.“

Und Ruth tat genau das. Sie half weiter bei der Ernte, bis der Sommer vorbei war – und wohnte glücklich bei ihrer Schwiegermutter Noomi.



Soll ich dir im selben Stil auch gleich das dritte Kapitel aufschreiben?


Hier ist das dritte Kapitel des Buches Ruth, ebenfalls ganz leicht und verständlich für dich aufgeschrieben!


Kapitel 3: Der Plan auf der Tenne


1. Ein guter Plan für die Zukunft


Nachdem die Ernte vorbei war, sagte Noomi zu ihrer Schwiegertochter Ruth: „Mein Kind, es wird Zeit, dass ich mich um ein gutes Zuhause für dich kümmere, damit es dir wieder gut geht. Boas, auf dessen Feldern du gearbeitet hast, ist ja ein Verwandter von uns. Heute Abend wirft er auf der Tenne (das ist ein Platz im Freien, wo man das Korn vom Stroh trennt) die Gerste aus.“


2. Ruths geheimer Weg


Noomi gab Ruth einen klugen Ratschlag: „Wasche dich, reibe dich mit gutem Öl ein und ziehe deine schönste Kleidung an. Dann geh zu der Tenne. Aber pass auf, dass Boas dich nicht bemerkt, bevor er fertig gegessen und getrunken hat und sich schlafen gelegt hat. Schau genau hin, wo er sich hinlegt, geh dann hin, decke seine Füße auf und lege dich dorthin. Er wird dir dann sagen, was du tun sollst.“

Ruth antwortete: „Alles, was du gesagt hast, werde ich tun.“


3. Auf der Tenne in der Nacht


Am Abend ging Ruth zur Tenne. Boas aß und trank fröhlich, und als er müde wurde, legte er sich neben den Getreidehaufen schlafen. Ganz leise schlich sich Ruth heran, deckte seine Füße auf und legte sich hin.


4. Das nächtliche Gespräch


Mitten in der Nacht wachte Boas plötzlich auf. Erschrocken schaute er nach unten, denn da lag eine Frau an seinen Füßen! Er fragte: „Wer bist du?“

Sie antwortete: „Ich bin Ruth, deine Magd. Breite den Zipfel deines Gewandes über mich, denn du bist ein naher Verwandter und kannst für uns sorgen.“


(Früher bedeutete dieser Satz: „Willst du mich heiraten und beschützen?“)


5. Boas lobt Ruth


Boas freute sich sehr über diese Worte und sagte: „Der Herr soll dich segnen, meine Tochter! Deine Liebe und Treue ist jetzt noch größer als am Anfang. Du hättest dir auch einen jüngeren Mann aussuchen können – egal ob reich oder arm –, aber du hast mich gewählt.“

Dann beruhigte er sie: „Hab keine Angst. Ich werde alles tun, was du vorschlägst. Jeder im Dorf weiß, dass du eine wunderbare und tüchtige Frau bist.“


6. Ein kleiner Haken – und ein Versprechen


Boas erzählte Ruth aber auch die Wahrheit: „Es ist wahr, ich bin ein naher Verwandter. Aber es gibt noch einen Mann, der mit uns noch näher verwandt ist als ich. Bleib heute Nacht noch hier schlafen. Morgen Früh will ich diesen Mann fragen, ob er die Verantwortung für euch übernehmen möchte. Wenn er es tut – gut. Wenn nicht, so wünsche ich beim lebendigen Gott, dass ich es selbst tue! So sicher wie der Herr lebt.“


7. Das wertvolle Geschenk


So schlief Ruth noch bis zum frühen Morgen am Fußende von Boas. Noch bevor es hell genug war, dass man einander erkennen konnte, stand sie auf. Boas wollte nämlich nicht, dass jemand redete, weil eine Frau auf der Tenne war.

Bevor sie ging, sagte Boas zu ihr: „Bring mir deinen großen Umhang, den du anhast.“ Er schüttete eine riesige Menge Gerste hinein – ganze sechs Maß! – und half ihr, das Bündel auf den Rücken zu laden. Dann ging Ruth zurück in die Stadt zu ihrer Schwiegertochter Noomi.


8. Die gespannte Noomi


Als Ruth nach Hause kam, fragte Noomi neugierig: „Wie ist es gelaufen, meine Tochter?“

Ruth erzählte ihr alles, was Boas getan und gesagt hatte, und zeigte ihr das schwere Getreidebündel mit den Worten: „Er hat mir das mitgegeben und gesagt, ich solle nicht mit leeren Händen zu meiner Schwiegertochter zurückkehren.“

Da lächelte Noomi und sagte: „Jetzt warte ganz ruhig ab, mein Kind, bis du erfährst, wie die Sache ausgeht. Boas wird keine Zeit verlieren und das Problem noch heute regeln!“




Soll ich dir jetzt auch noch das vierte und letzte Kapitel aufschreiben?


Hier ist das vierte und letzte Kapitel des Buches Ruth, ganz leicht und verständlich für dich aufgeschrieben!


Kapitel 4: Ein glückliches Ende und eine Hochzeit


1. Das Treffen am Stadttor


Früh am Morgen ging Boas zum Stadttor von Bethlehem. Das war der Ort, an dem sich die Männer trafen, um wichtige Entscheidungen zu treffen und Verträge zu machen. Kurz darauf kam auch der andere Verwandte vorbei, von dem Boas gesprochen hatte. Boas rief ihn heran: „Komm mal her und setz dich hierher!“ Und er rief noch zehn Männer aus dem Rat der Stadt als Zeugen hinzu.


2. Das Geschäft mit dem Feld


Boas sprach den Verwandten an und sagte: „Noomi, die aus dem Land Moab zurückgekommen ist, verkauft das Stück Land, das unserem Verwandten Elimelech gehört hat. Du bist der nächste Verwandte und hast das Recht, es zu kaufen. Wenn du es haben willst, dann kauf es jetzt vor diesen Zeugen. Wenn nicht, dann sage es mir, denn nach dir komme ich.“

Der Verwandte überlegte kurz und sagte: „Gut, ich kaufe das Feld.“


3. Die Überraschung


Da lächelte Boas und fügte hinzu: „Aber du musst wissen: An dem Tag, an dem du das Feld von Noomi kaufst, heiratest du auch Ruth, die Moabiterin, die Witwe des früheren Besitzers. Damit bleibt der Besitz in der Familie des Verstorbenen.“

Als der Verwandte das hörte, überlegte er es sich sofort anders. Er sagte: „Oh, nein! Dann kann ich das Feld doch nicht kaufen. Sonst bringe ich am Ende mein eigenes Erbe durcheinander. Kauf du es lieber selbst, ich brauche es nicht!“


4. Alles klar für Boas


Nach dem damaligen Brauch zog der Verwandte seinen Schuh aus und gab ihn Boas. Damit zeigte er allen: „Ich trete meine Rechte an dich ab, du kannst es jetzt übernehmen.“

Da rief Boas die Zeugen und das ganze Volk an: „Ihr seid heute Zeugen: Ich kaufe von Noomi alles, was Elimelech, Mahlon und Kiljon gehört hat. Und dazu heirate ich Ruth, damit der Name des Verstorbenen nicht vergessen wird.“ Alle Leute am Tor und die Ältesten riefen glücklich: „Ja, wir sind Zeugen! Der Herr segne diese Frau, die in euer Haus kommt, so wie es damals bei Rahel und Lea war, die das Volk Israel groß gemacht haben!“


5. Hochzeit und ein kleiner Junge


Boas heiratete Ruth, und sie wurden ein Paar. Und der Herr schenkte ihnen ein kleines Baby – einen süßen Jungen!

Die Frauen aus der Stadt kamen zu Noomi gelaufen, um ihr zu gratulieren. Sie sagten: „Gepriesen sei der Herr! Er hat dir heute einen Beschützer geschenkt. Dieser Junge wird dein Leben wieder froh machen und sich im Alter um dich kümmern. Deine Schwiegertochter Ruth hat ihn geboren, und sie ist für dich besser als sieben Söhne, weil sie dich so lieb hat!“


6. Noomis großes Glück


Noomi nahm das Baby auf den Arm, drückte es ganz fest an sich und kümmerte sich um den kleinen Jungen. Die Nachbarfrauen gaben ihm den Namen Obed.


7. Eine ganz besondere Familie


Und wusstest du, wer das Ende der Geschichte ist?

Obed bekam später einen Sohn namens Isai.

Isai bekam einen Sohn namens David – und dieser David wurde später der berühmteste König von ganz Israel! Und noch viele Generationen später stammte sogar Jesus von dieser Familie ab.


So wurde aus der traurigen Noomi und der mutigen Ruth am Ende eine ganz glückliche Familie.




Jetzt hast du das ganze Buch Ruth von Anfang bis Ende durchgelesen! Ist das nicht eine wunderschöne Geschichte?




Hier ist das berühmte Lob der starken Frau aus dem Buch Sprüche (Kapitel 31, die Verse 10 bis 31), ebenfalls ganz leicht und verständlich für dich aufgeschrieben.


In der Bibel steht dieser Text wie ein wunderschönes Gedicht, in dem gelobt wird, wie klug, fleißig und stark eine Frau ist, die auf Gott vertraut.


Das Lob der starken Frau (Sprüche 31, 10–31)


1. Mehr wert als ein Schatz


Eine tüchtige und starke Frau – wo findet man sie? Sie ist viel, viel wertvoller als die kostbarsten Perlen oder Gold!

Ihr Mann kann sich voll und ganz auf sie verlassen. Mit ihr an seiner Seite hat er alles, was er braucht, und sein Leben lang tut sie ihm nur Gutes und niemals Böses.


2. Fleißig und tatkräftig


Sie scheut sich vor keiner Arbeit: Sie packt Wolle und Flachs und spinnt mit ihren eigenen Händen daraus weiche Stoffe. Sie sorgt für ihre Familie wie ein Handelsschiff, das ferne Schätze herbeibringt – sie bringt das Essen von weither heran.

Noch bevor die Sonne aufgeht, ist sie schon wach. Sie weckt alle auf, teilt ihren Arbeiterinnen die Aufgaben zu und kümmert sich um den Haushalt.


3. Klug und geschäftig


Mit dem Geld, das sie durch ihre Arbeit verdient, kauft sie sich ein Stück Land und pflanzt dort mit eigener Kraft einen Weinberg an. Sie packt jede Arbeit kräftig und entschlossen an.

Sie merkt genau, wenn ihre Geschäfte gut laufen, und ihre Lampe brennt oft noch bis tief in die Nacht hinein, weil sie so fleißig ist.


4. Ein großes Herz für andere


Sie hat immer ein offenes Ohr und eine helfende Hand für Menschen, die arm oder in Not sind. Wenn es draußen kalt wird und snowt (oder stürmt), hat sie keine Angst um ihre Familie: Alle sind warm und schön angezogen, weil sie für dicke Kleidung gesorgt hat.


5. Stolz, weise und gütig


Sie kleidet sich wunderschön und mit Würde. Sie blickt fröhlich und ohne Angst in die Zukunft.

Wenn sie den Mund aufmacht, spricht sie weise Worte, und von ihren Lippen kommen immer liebevolle, freundliche Ratschläge. Sie passt genau auf, was in ihrem Haus passiert, und verbringt ihre Zeit niemals faul mit Nichtstun.


6. Das schönste Lob


Ihre Kinder schauen zu ihr auf und sagen: „Mama, du bist wunderbar! Du hast es so toll gemacht!“

Auch ihr Mann lobt sie und sagt: „Es gibt viele kluge und tolle Frauen auf der Welt – aber du, meine Frau, übertriffst sie alle!“


7. Das Geheimnis ihres Erfolgs


Schönheit kann täuschen, und Bewunderung geht schnell vorbei. Aber eine Frau, die Ehrfurcht vor dem Herrn hat und nach Gottes Willen lebt – die verdient großes Lob!

Gebt ihr die Anerkennung, die sie verdient, und lasst ihre Taten überall in der Stadt rühmen!


Wusstest du was? Im Hebräischen (der alten Sprache der Bibel) ist dieses Gedicht sogar ein sogenanntes ABC-Gedicht: Jeder Vers beginnt mit einem anderen Buchstaben des Alphabets – von A bis Z, wie eine perfekte Liste von A bis Z für eine starke Frau!